Probst Johannes Mecking war der Festredner beim CDU Neujahresempfang 2009.

Probst Mecking beschrieb mit seinem Referat den heutigen gesellschaftlichen Raum der christlichen Werte .

Gesellschaft ist ständig einem Wertewandel unterlegen. Auch wenn sich  „religiös unmusikalische“ Menschen an Status-Symbolen und -werten schmücken, besinnen sie sich doch zunehmend auf christliche Positionen. 

Die moderne Gesellschaft ist keine reine Kommunikationsgemeinschaft. Der grundlegende Orientierungsmaßstab für das zwischenmenschliche Handeln hält sich bei Christen und auch bei Nichtchristen an Werten des Christentums, die sich im westlichen Abendland manifestiert haben.

Das Christentum ist die einzige Weltreligion, die sich über den „Leidensbegriff“ definiert. Hieraus leitet sich eine Wertvorstellung ab, die sich am Leid anderer ausrichtet.

Der Einsatz für Menschen in der Welt hat eine  gemeinschaftsstiftende Wirkung auch zwischen Christen und Nicht-Christen. Ständige kritische Reflexion ist nach wie vor gefragt. Das eigene Weltbild sollte fortwährend einer Überprüfung unterzogen werden. Religion allein bewahrt nicht vor Fanatismus.

Mit seinem eindrucksvollem Vortrag zeigt Probst Mecking, dass er nicht nur Predigen kann. Das Auditorium dankte es ihm mit einem anhaltenden Applaus. Die Zuhörer empfanden es angenehm, dass an einem solchen Abend nicht nur über Politik gesprochen wurde.

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