Auf der Mitgliederversammlung der CDU-Ortsunion Beckum wurde Rudi Goriss mit große Mehrheit zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von Christoph Pundt an, der nach 8 1/2 -jähriger Tatigkeit nach der Übernahme des CDU-Fraktionsvorsitzes nicht mehr für das Amt kandidierte. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist der 37-jährige Landwirt Markus Höner aus Vellern. Zum Geschäftsführer wurden Martin Mütherich und zum Schatzmeister Jürgen Schnittker gewählt. Acht Beisitzer komplettieren das 12-köpfige Führungsgremium der Beckumer Christdemokraten.
Die Beisitzer Klaus Schöttler, Josef Schumacher und Ulrike Spiggelkötter, Vorsitzender Rudi Goriss, stv. Vorsitzender Markus Höner, Resi Gerwing, MdB Reinhold Sendker,Geschäftsführer Martin Mütherich und der bisherige Vorsitzende Christoph PundtIn seinem Rechenschaftsbericht stellte Christoph Pundt die bisherge erfolgreiche Arbeit der Beckumer CDU ausführlich dar. "Wir sind die führende kommunalpolitische Kraft in Beckum und auch als Partei sind wir vor Ort stets präsent", unterstrich Pundt die Führungsrolle der Beckumer CDU. Gerade auch mit der Präsenz des neu gewählten heimischen Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum und des CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker sei die CDU gut aufgestellt und in allen gesellschaftlichen Gruppen und Verbänden ein gern gesehener Partner. Seinem Nachfolger wünschte Pundt für die Herausforderungen der kommenden Jahre mit Bundestags-, Kommunal- und Europawahlen viel Erfolg. Der neu gewählte Vorsitzende stellte heraus, dass er sich gerne dieser Herausforderung stelle und als teamorientierter Vorsitzender auf die Unterstützung seiner Vorstands-Kolleginnen und Kollegen baue. Im Anschluss referierte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker zum Thema: "Deutschland vor der Wahl". Dabei stellte er die erfolgreiche Arbeit der christlich-liberalen Bundesregierung ausführlich dar. "Es gibt keine Wechselstimmung in Deutschland und die Bürgerinnen und Bürger vertrauen Bundeskanzlerin Angela Merkel," machte Sendker deutlich. Kritisch äußerte er sich zu der neuen rot-grünen Landesregierung. "NRW hat eine bessere Regierung verdient, die den Kommunen mehr finanziellen Spielraum für ihre Arbeit einräumt. Die Bundesregierung jedenfalls komme mit der Übernahme der Kosten der Grundsicherung ihrer Verpflichtung zur Stärkung der Kommunen nach. Allein für den Kreis Warendorf belaufe sich dies auf rund 12,5 Mio. Euro; exakt der Betrag, den die NRW-Landesreigeirung der Kommunen auf anderem Wege bei den Kommunalfinanzen entziehe.