Presse
20.04.2015, 11:08 Uhr
Versammlung mit Wahlen
CDU-Stadtverband weiter unter Führung von Christoph Pundt
Beckum (gl). Christoph Pundt bleibt Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes. Das beschloss die Hauptversammlung am Donnerstagabend. Ein CDU-Mitglied sprach sich in geheimer Abstimmung gegen Pundt aus – es sollte die einzige Gegenstimme bei den Wahlen zum Vorstand bleiben.

Als Stellvertretender Vorsitzender fungiert gemäß einstimmigem Votum weiter Michael Meinke. Neuer Schriftführer ist Peter Goriss, der von Markus Höner vertreten wird. Als Schatzmeister wurde Udo Müller im Amt bestätigt, Stellvertreterin ist Sandra Maier.


Mitglieder des neu gewählten CDU-Stadtverbandvorstandes um den Vorsitzenden Christoph Pundt (4. v. l.) umringte am Ende der Versammlung Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, der zuvor erneut zum Kandidaten der Union gewählt worden war. Bild: Spiggelkkött
Die Stadtverbandsversammlung hatte anschließend unter Sitzungsleitung von Landrat Dr. Olaf Gericke 15 Beisitzer zu bestimmen, um den nach wie vor 21-köpfigen Vorstand zu komplettieren. Inge Rohmann, Kathrin Averdung, Alfons Dierkes, Manfred Dittert, Ulrich Erdbories, Theresia Gerwing, Rudolf Goriss, Theo Hegenkötter, Bernhard Kleibolde. Andreas Kühnel, Karin Rumpenhorst, Josef Schumacher, Anke Stein-Remmert, Elmar Thyzel und Matthias Wanger wurden gewählt.

Zuvor hatten die 49 Stimmberechtigten einstimmig den alten Vorstand entlastet, nachdem Kassierer Udo Müller einen aktuellen Kassenstand von rund 24 500 Euro bilanziert hatte. Die Kassenprüfer hatten an der Buchführung nichts auszusetzen. In der neuen Wahlperiode werden Klaus Schöttler und Josef Erdbories die Kasse des Stadtverbandes prüfen.

Der alte und neue Vorsitzende Christoph Pundt appellierte an die Parteifreunde, die CDU-nahen Wähler zur Bürgermeisterwahl im September zu motivieren. Auf Nachfrage aus der Mitgliedschaft ging er außerdem auf das laufende Verfahren zur Einleitung des Bürgerbegehrens gegen die Einstellung von Beigeordneten bei der Stadtverwaltung ein. Pundt erläuterte die Vorgeschichte und begründete, warum sich die Union in dieser Frage der FDP-Initiative auf lokaler Ebene angeschlossen habe. Der Vorsitzende wandte sich erneut gegen eine Umstrukturierung der Stadtverwaltung durch das Einziehen einer Beigeordneten-Ebene und unterstrich, dass durch die Entscheidung für die Einstellung von Wahlbeamten hohe Kosten auf die Stadt zukämen.