Presse
11.03.2015, 08:41 Uhr | Bericht aus der Glocke vom 11.03.2015
Ortsunion Neubeckum
Einstimmig: Michael Meinke bleibt CDU-Vorsitzender
Beckum (egg). Einstimmige Ergebnisse brachte die Neuwahl des Vorstands bei der Mitgliederversammlung der CDU-Ortsunion Neubeckum: Michael Meinke bleibt Vorsitzender und Sandra Maier Stellvertretende Vorsitzende. Ulrich Erdbories wurde im Amt des Schriftführers bestätigt, Theo Hegenkötter wacht als Schatzmeister weiter über die Finanzen der Ortsunion.

Die Versammlung im Haus Wiese stimmte dem Vorschlag des Vorstands zu, die Zahl der Beisitzer auf fünf festzulegen und wählte dazu Erhard Büthe, Alfons Dierkes, Inge Rohmann, Lothar Stumpenhorst und Heinrich Voß. Ferner bestimmten die Mitglieder die Delegierten und ihre Ersatzleute für den Kreisparteitag.


Mit Genugtuung nahm Michael Meinke zur Kenntnis, dass alle Vorsitzenden der CDU-Gremien aus Beckum gekommen waren: „Wir spüren, wir sind hier in Neubeckum den Beckumern nicht gleichgültig“. In seinem Bericht zeigte er sich mit dem Ergebnis der Bundestagswahl und dem überzeugenden Sieg des Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendkers zufrieden.

Als weniger erfreulich empfand er den aktuell zu spürenden Linksdrall in der Wählerbewegung. „Den müssen wir umkehren“, mahnte er. Die anstehenden Bürgermeisterwahlen im September böten dazu die Gelegenheit. Dr. Karl-Uwe Strothmann müsse und werde Beckums Bürgermeister bleiben.

„Die aktuelle Entwicklung Neubeckums“ war das Thema eines Vortrags. Strothmann gab dazu seinen Überblick mit einem Schwerpunkt auf der Schulpolitik. Die Haushalte der vergangenen sechs Jahre seien von allen kommunalen Kräften getragen worden. Sie seien die Grundlage der jetzigen Erfolge.

Zu Beginn seiner Chronologie stand die Kinderbetreuung In Neubeckum. Ihr Ausbau sei für alle Altersgruppen erfolgreich abgeschlossen. Positiv sei auch die Entwicklung im Schulsektor verlaufen: 390 Schüler besuchen zurzeit zwei Grundschulen.

Das parallele Bestehen des Kopernikus-Gymnasiums und der Interkommunalen Gesamtschule Ennigerloh-Neubeckum sei ein riesiger Gewinn für Neubeckum. Es bringe eine wachsende Schülerzahl aus der Nachbargemeinde in die Stadt. Zudem habe sich erwiesen, dass das Gymnasium keinen Schaden genommen habe durch die neue Schule. Der wachsenden Schülerzahl werde durch eine entsprechende Raumplanung Rechnung getragen.

Positives gab es auch im wirtschaftlichen Bereich: Das Angebot an Arbeitsplätzen verzeichne momentan ein Allzeithoch. Die Neubaugebiete Neubeckums seien fast komplett verkauft. Das Freibad bleibe in Neubeckum.